Nächster Termin:

Datum:
25.11.2017 - 16.00 Uhr
Ort:
Köpenick Schloss
Musiker:

Partner

Susanne Ehrhardt spielt regelmäßig Konzerte mit folgenden Solisten und Ensembles:

 

Matthias Eisenberg, Orgel

Matthias Eisenberg

1956 wurde er in Dresden geboren. Er studierte in Leipzig an der Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" bei Wolfgang Schetelich. Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation.


1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet.
1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Frankfurt am Main und Hannover konzertierte er als Organist und Cembalist. Konzertreisen führen ihn in viele europäische Länder, außerdem in die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost.

Von 1992 bis 2004 war Eisenberg Kirchenmusiker an St. Severin in Keitum / Sylt.

Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt.

Seit November 2004 ist er Kantor und Organist an der Luther-, Moritz- und Johanniskirche in Zwickau.

zur Website www.matthias-eisenberg.de

Matthias Grünert, Orgel

Matthias Grünert

Matthias Grünert wurde 1973 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik, Gesang und Konzertfach Orgel an der Kirchenmusikhochschule in Bayreuth und an der Musikhochschule in Lübeck. Nach dem A-Studium schloß sich das Solistenexamen im Fach Orgel bei Prof. KMD Hartmut Rohmeyer an der Musikhochschule Lübeck an. Meisterkurse bei F. Tagliavini, J. Laukvik, M. Radulescu u.a. ergänzten seine Studien.

2000 – 2004 hatte er das Amt des Stadt- und Kreiskantors an St. Marien in Greiz inne, führte an der dortigen Stadtkirche 2003 u. a. das gesamte Orgelwerk Bachs auf. 2004 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen und trat dieses Amt am 01. 01. 2005 an. Seitdem ist der künstlerisch verantwortlich für alle kirchenmusikalischen Veranstaltungen an der Frauenkirche.

Seit dem Wintersemester 2008/09 hat er einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne.

zur Website www.matthias-gruenert.de

Michael Schönheit, Orgel und Cembalo

Michael SchönheitMichael Schönheit absolvierte von 1978 bis 1985 ein Studium an der Hochschule für Musik «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig, zunächst im Fach Dirigieren, Klavier ab 1982 zusätzlich im Fach Orgel bei Professor Wolfgang Schetelich. Bereits 1984 hatte der junge Künstler mit dem dritten Preis beim Leipziger Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb international auf sich aufmerksam gemacht. Er erhielt das Mendelssohn-Stipendium und trat im Rahmen der Gewandhaus-Festtage «Junge Künstler International« zum ersten Mal im Gewandhaus auf. Nach dem Staatsexamen 1985 folgte er zunächst seinem Vater im Amt des Organisten, Kantors und Leiters der Thüringer Sängerknaben in Saalfeld nach, das er bis 1990 behielt. Die Berufung zum Gewandhausorganisten und zugleich zum Mitglied des Bachorchesters erfolgte 1986. 1988 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Gera und 1989 den Kritikerpreis der Stadt Leipzig.

Sabine Erdmann, Cembalo

Ehrhardt Erdmannerhielt ihren ersten Cembalounterricht mit 11 Jahren bei Beata Seemann in München. Von 1988 bis 1993 studierte sie Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Prof. Egino Klepper, danach an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Mitzi Meyerson, wo sie sich auch intensiv mit dem Generalbassspiel beschäftigte. 1998 folgte das Konzertexamen bei Egino Klepper. Sie besuchte Meisterkurse bei Huguette Dreyfus, Robert Hill und Jesper Christensen.

Seit 1998 lebt Sabine Erdmann als freischaffende Cembalistin in Berlin. Als gefragte Continuo-Spielerin ist sie Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikensembles, wie dem Ensemble Serenata, dem Ensemble Buon tempo und dem Ensemble Dreiklang Barock. Außerdem engagiert sie sich an den Berliner Musikschulen in Schöneberg, Mitte und Neukölln im Bereich der historischen Aufführungspraxis, indem sie in den Fächern Cembalo, Generalbass und Kammermusik unterrichtet und als Cembalo-Korrepetitorin tätig ist. Als Korrepetitorin begleitet sie auch projektweise an der Hochschule der Künste Berlin und bei historischen Tanzensembles.

Sabine Erdmann wirkte bei Rundfunkaufnahmen (NDR, SFB) und zahlreichen CD-Produktionen als Solistin oder Continuospielerin mit.

zur Website www.sabine-erdmann.de

Elisabeth Richter-Kubbutat, Lesung

Elisabeth Richter-Kubbutat studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach ihrem ersten Engagement am Meininger Theater ging sie nach Berlin und spielte am Deutschen Theater, Maxim Gorki Theater und Berliner Ensemble. Sie arbeitete für Film und Fernsehen, war Mitbegründerin des Hackeschen Hoftheaters und wirkte mit an Uraufführungen experimenteller Theaterprojekte junger Künstler.
1995 begann sie mit der Erarbeitung szenischer Lesungen. Seitdem entstand ein umfangreiches Repertoire aus klassischer und zeitgenössischer internationaler Literatur. Ihre Lesereisen führen sie quer durch Deutschland.
Zum Repertoire gehören auch Franz Fühmanns Novelle Die Schöpfung, seine Prosafassungen  der Shakespeare-Dramen  Sommernachtstraum, Sturm, Wintermärchen, Perikles, die Shakespeare-Sonette, Eduard Mörikes Novelle Mozart auf der Reise nach Prag, Gerhart Hauptmanns Erzählung Fasching, Texte aus dem Prophet von Khalil Gibran, Flucht nach Ägypten von Wolfdietrich Schnurre, Lesungen für Kinder: Kästners Emil und die Detektive, James Krüss’ Thimm Thaler,  Samuel Marschaks Katzenhaus, Jewgeni Schwarz’ Zwei Brüder und andere.

zur Website www.richter-kubbutat.de

Paul Sturm, Klavier

Erster Klavierunterricht mit sieben Jahren bei Erich W. Beil in Ansbach. Nach dem Abitur Klavierstudium bei Prof. Erich Appel am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg. Künstlerische Reifeprüfung 1983, im gleichen Jahr 1. Preis des Dr. Drexel-Wettbewerbs in Nürnberg. 1984 Förderpreisträger der Stadt Fürth.

Zahlreiche Soloauftritte mit umfangreichem Repertoire von Barock bis Avantgarde im In- und Ausland. Gefragter Kammermusikpartner und Liedbegleiter. Liederabende mit namhaften Solisten wie Siegfried Jerusalem und Thomas Quasthoff. Continuo- und Klavierbegleiter bei vielen Konzerten und Tourneen des Windsbacher Knabenchores, unter anderem nach Israel und Südamerika.

Seit 1992 Dozent am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg, seit 1999 an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Marlis Jacob, Klavier

Eine intensive pianistische Grundausbildung erhielt sie durch Christa Franke an der Musikschule Hoyerswerda und Haline Zieber an der Spezialschule für Musik Dresden.
Sie studierte Klavier bei Prof. Gerhard Berge, Cembalo bei Herbert Collum und Chordirigieren bei Hans Dieter Pflüger. Ihr Diplom als Pianistin erwarb sie an der Dresdner Hochschule „Carl Maria von Weber“.
Konzerte als Solistin und Begleiterin führten sie in mehrere europäische Länder, zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen wurde sie nach Berlin und Dresden verpflichtet.
Seit Oktober 2001 unterrichtet Marlies Jacob als Professorin das Fach Klavier an der Dresdner Musikhochschule. Neben der pädagogischen Arbeit gilt ihre Vorliebe der Kammermusik und Liedinterpretation, wobei sie nach Meinung ihrer Rezensenten „offenbar mit einer besonderen Affinität für die Liedbegleitung“ ... „als kongeniale Klavierpartnerin mit rhythmischer Energie und Feinsinn für harmonische Sachverhalte“ .... „präzise und anpassungsfähig musiziert“ und „mit  ihrem spritzigen und gefühlvollen Spiel Akzente setzt“.

Friederike Holzhausen, Sopran

Friederike HolzhausenFriederike Holzhausen geboren 1967 in Leipzig, erhielt als Tochter des Sängers und Pianisten Wolf Reinhold frühzeitig eine musikalische Erziehung. Nach neunjähriger Unterrichtszeit in den Fächern Violine, Geang und Klavier an der Bezirksmusikschule Leipzig abolvierte sie ihr Gesangssudium bei Professor Hermann Christian Polster an der Hochschule für Musik in Leipzig. Dem Diplom-Examen folgte ein zweijähriges Aufbaustudium, welches sie 1995 mit dem Konzertexamen erfolgreich abschloss. Die Teilnahme an Gesangskursen bei J. Cash, E. Bathaglia und H. Günther bereicherten ihre Ausbildung. Nach dem Studium lehrte sie als künstlerische Assistentin an der Leipziger Musikhochschule, sie betreute eine eigene Gesangsklasse. Seit 1995 ist sie freischaffend mit den Schwerpunkten Konzert- und Oratorienfach sowie Kammermusik tätig. Sie ist Mitbegründerin des Vokalquartetts „Leipziger Vokalsolisten“. Sie musizierte dabei unter anderem mit Professor Ludwig Güttler, Thomaskantor G. Chr. Biller, dem Gewandhausorganisten Michael Schönheit, mit den Münchner Bachsolisten, den Virtuosi Saxoniae, den Deutschen Bachsolisten sowie der MDR-Kammerphilharmonie. Opernerfahrungen sammelte die Sängerin am Theater Zwickau und bei verschiedenen Projekten in Bad Lauchstädt.


Das Gassenhauer-Trio

Das Gassenhauer-Trio musiziert in der Besetzung Hammerflügel, Klarinette und Violoncello auf authentischen Instrumenten. Der Name des Ensembles bezieht sich auf die berühmten Variationen im „Gassenhauer-Trio“ von Ludwig van Beethoven, dem Trio op. 11. Seit seiner Gründung 1998 hat das Trio durch seine inspirierenden und temperamentvollen Auftritte von sich Reden gemacht.
Schon bald war das Ensemble bei Wettbewerben sehr erfolgreich und erhielt den Publikumspreis des Wettbewerbs für Alte Musik „Musica Antiqua“ in Brügge 1999 sowie den Preis für die beste Interpretation, gestiftet von „Editions Minkoff“. Im gleichen Jahr wurde es mit dem ersten Preis des Veranstalters des Wettbewerbs der Bach-Tage Berlin ausgezeichnet.

Das Repertoire umfasst die bekannten Trios von Ludwig van Beethoven, Werke des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries, Trio-Kompositionen der ersten Klavierprofessorin am Pariser Konservatorium Louise Farrenc, dem Engländer Cipriani Potter, dem Russen Michail Glinka sowie von Carl Philipp Emanuel Bach, der eine der ersten Kompositionen für diese Besetzung schrieb. Bei seinen Recherchen in Bibliotheken stieß das Trio auch auf unbekanntere, jedoch sehr interessante und hörenswerte Werke wie das Grand Trio von Adalbert Gyrowetz sowie auf Kompositionen des Mozart-Schülers Anton Eberl.

Die Gassenhauer waren zu Gast bei vielen Festivals wie den Tagen Alter Musik in Osnabrück und Coburg, dem Vendsyssel Festival in Dänemark, dem midis-minimes festival in Belgien, und dem Festival van de Organisatie Oude Muziek in den Niederlanden. Das Ensemble musizierte u.a. in DeDoelen, Amsterdam, Rotterdam und Muidenport, Niederlande, in den Opernhäusern von Antwerpen und Gent, Belgien, im Haus Opherdicke in Nordrhein-Westfahlen sowie im Berliner Instrumentenkundemuseum. Im Sommer 2003
wurden die Musiker erneut zu den 40. Festwochen der Musica Antiqua, dem „Festival van Vlaanderen - Brugge“, eingeladen.

Konzerte der Gassenhauer wurden von ORB und SFB, Deutschland, Danske Radio 2, Dänemark, Radio Rijnmond, Niederlande, und Radio 3, Belgien, übertragen. Bei „Suoni e colori“ in Paris spielten die Gassenhauer im Jahre 2000 die Trios op. 11 und 38 von Ludwig van Beethoven ein, die in den Rezensionen sehr gut besprochen wurden. Im September 2003 nahmen sie die Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy für ihre Besetzung auf.